Was macht ein Schwedenhaus aus?

Wer an Schweden denkt, hat sicherlich im ersten Moment herrliche, natürliche Landschaften mit grünen Wäldern und tiefblauen Seen vor Augen, in denen regelmäßig die typischen Holzhäuser mit ihren rot gestrichenen Fassaden und den weißen Türen und Fensterrahmen zu sehen sind. Aber die sogenannten Schwedenhäuser machen nicht nur optisch war her, sondern bieten auch im Inneren ein Höchstmaß an Wohnkomfort, Behaglichkeit und Gemütlichkeit.

Das macht ein Schwedenhaus aus

Bei einem Schwedenhaus handelt es sich um eine besondere Variante eines Holzhauses, wie es vor allem für Schweden und die anderen Länder Skandinaviens typisch ist. Dabei kennzeichnet sich ein Schwedenhaus in erster Linie durch seine charakteristische Optik, die gerne charmant und verspielt wirkt und immer ein klein wenig an die Villa Kunterbunt erinnert. Ganz typisch für ein Schwedenhaus sind eine weiße Tür und weiße Fensterrahmen sowie der rote Anstrich der Außenfassade. Dieser Rotton wird auch als Schwedenrot oder als Faluner Rot bezeichnet. Aber ein Schwedenhaus muss natürlich nicht unbedingt eine rot gestrichene Außenfassade haben, denn auch Farbtöne wie Schwedenblau, Schwedengelb und Schwedengrau sind weit verbreitet und sehr beliebt. Im Hinblick auf die Größe und den Grundriss gibt es für ein Schwedenhaus keine verbindlichen Vorgaben. So kann ein Schwedenhaus ein kleines verträumtes Häuschen sein, genauso aber auch ein gemütlicher Bungalow oder ein großes, mehrgeschossiges Haus mit Villencharakter. Durch den verhältnismäßig schlanken Wandaufbau bietet ein Schwedenhaus im Inneren aber immer ein wenig mehr Platz, als es von außen den Anschein macht. Und so kann ein Schwedenhaus beispielsweise aussehen:

 

Ein Schwedenhaus – schnell und kostengünstig

1.) Neben der besonderen Optik und der sehr hohen Wohnqualität bietet ein Schwedenhaus auch im Hinblick auf die Faktoren Zeit und Geld deutliche Vorteile. Bei nahezu allen Schwedenhäusern, die auf dem Markt angeboten werden, erfolgt der Bau mithilfe der sogenannten Fertigbauweise. Das bedeutet, der Hersteller liefert vorgefertigte Bauteile, die vor Ort dann nur noch zum fertigen Haus zusammengesetzt werden müssen. Dadurch fällt die eigentliche Bauzeit verhältnismäßig kurz aus und da die verarbeiteten Hölzer bereits getrocknet sind, müssen auch keine Trockenzeiten eingehalten werden. Durch die recht kurze Bauzeit spart der Bauherr bares Geld, denn die Zeit, in der eine Doppelbelastung durch Miete und Baukreditrate entsteht, reduziert sich deutlich.

2.) Aber auch im Hinblick auf die Folgekosten kann ein Schwedenhaus punkten. Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der nicht nur eine ausgezeichnete Ökobilanz, sondern auch hervorragende bauphysikalische Werte aufweist. Holz speichert Wärme, was dazu führt, dass die Heizkosten recht gering ausfallen. Im Zusammenspiel mit den positiven Dämmeigenschaften kann ein Schwedenhaus daher auch als Niedrigenergie-Haus oder Passivhaus errichtet werden, was für den Bauherren bedeutet, dass er von staatlichen Förderprogrammen profitieren kann, die die Baukosten zusätzlich senken. Zudem reguliert Holz die Feuchtigkeit und speichert Sauerstoff, was zu einem angenehmen Raumklima beiträgt. Hinzu kommt, dass der Staubgehalt in der Raumluft recht gering ist und von diesem gesunden Wohnklima profitieren insbesondere Asthmatiker und Allergiker.

3.) Ein weiterer Pluspunkt von Schwedenhäusern liegt in der sehr guten Qualität. Anbieter von Schwedenhäusern kombinieren die langjährigen Erfahrungswerte aus dem traditionsreichen Holzbau in Skandinavien mit modernsten Fertigbauweisen. Dies führt zu Fertigbausätzen, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden, aber gleichzeitig durchaus bezahlbar sind. Durch die verwendeten Hölzer und den typisch roten Anstrich sind Schwedenhäuser außerdem äußerst witterungsbeständig und langlebig. Der Anstrich hat nämlich nicht nur einen optischen Nutzen, sondern erfüllt gleichzeitig seine Funktion als Holzschutz.