3 unterschiedliche Varianten von Haustüren

Die Haustür ist so etwas wie die Visitenkarte eines Hauses und ein wichtiges Gestaltungselement, das die charakteristische und individuelle Optik abrundet. Aber bei einer Haustür spielt nicht nur das Design eine Rolle. Als Schnittstelle zwischen dem Innen- und dem Außenbereich ist die Hautür auch für die Sicherheit und damit dafür zuständig, dass niemand in das Haus gelangt, der nicht erwünscht ist. Zudem kommt auch das Kriterium Wärmeschutz zum Tragen, denn schließlich bringt es nichts, wenn die Haustür zwar optisch ansprechend ist, die wohlige Wärme aber durch die Haustür entweicht.

Angesichts dieser hohen Anforderungen wird wohl kein Hausherr mit dem Gedanken spielen, seine Haustür selber zu bauen. Davon abgesehen, dass vermutlich die wenigsten Hobbyheimwerker über die notwendigen Werkzeuge und Maschinen verfügen, werden sie wahrscheinlich auch nicht das notwendige Wissen und Können mitbringen, das notwendig ist, wenn jemand eine stabile und sichere Haustür selber bauen möchte. Aber trotzdem sollte sich der Hausherr intensiv mit dem Thema Haustür beschäftigen. In welchen Varianten es Haustüren gibt, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Materialien haben und worauf es beim Kauf zu achten gilt, wird im Folgenden erklärt.

Die unterschiedlichen Varianten von Haustüren

Wer sich mit der Thematik Haustür beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es Haustüren in unzähligen Varianten gibt. Dabei reicht die Angebotspalette von der eher einfachen und schlichten Haustür über die Haustür im klassischen oder elegant-traditionellen Look bis hin zu modernen Designertür. Zu den üblicherweise verwendeten Materialien für Haustüren gehören Kunststoff, Holz und Aluminium, aber auch Materialkombinationen sind häufig anzutreffen. Einige Beispiele für Haustüren sind hier zu sehen:

Nun sollte der Hausherr aber nicht nur auf die Optik und den Preis achten. Mindestens genauso wichtig sind nämlich die Faktoren Sicherheit und Wärmeschutz.

 

Die Sicherheit einer Haustür

Ein wichtiger Anhaltspunkt, der Aufschluss über die Sicherheit einer Haustür gibt, ist die sogenannte Widerstandsklasse, kurz WK. Diese Klassifizierung ist durch die europäische Prüfnorm DIN V ENV 1627 festgelegt und teilt Haustüren in sechs Widerstandklassen ein. WK 1 entspricht dabei dem niedrigsten Sicherheitsstandard, während WK 6 den höchstmöglichen Sicherheitsstandard bedeutet. Sicherheitsexperten empfehlen für Privathaushalte Haustüren, die mindestens der Widerstandsklasse 2 zugeordnet sind. Beim Kauf einer Haustür sollte der Hausherr aber darauf achten, dass die Haustür eine Zertifizierung hat, beispielsweise vom Deutschen Institut für Normung, dem Verband der Sachversicherer oder einer anderen unabhängigen Prüfstelle. Nur so ist nämlich sichergestellt, dass die Haustür den strengen Qualitätsvorgaben der europäischen Prüfnorm tatsächlich gerecht wird. Zudem sollte der Hausherr bedenken, dass die Haustür nur dann den gewünschten Schutz bietet, wenn sie richtig und nach den Anweisungen des Türenherstellers montiert ist. Sinnvoll ist daher, die Haustür auch vom Fachmann einbauen zu lassen.

 

Der Wärmeschutz durch die Haustür

Damit eine Haustür nicht nur optisch ansprechend ist und die Hausbewohner zuverlässig vor ungebetenen Gästen schützt, sondern auch dafür sorgt, dass die Wärme im Haus bleibt, braucht die Haustür eine gute Wärmedämmung. Diese wiederum hängt davon ab, aus welchen Materialien und in welcher Bauweise die Haustür angefertigt wurde und wie hochwertig die Dichtungen sind.

 

1.) Haustüren aus Aluminium sind überaus stabil, pflegeleicht und nach einer entsprechenden Oberflächenbehandlung unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Allerdings weist Aluminium keine allzu guten Dämmeigenschaften auf. Damit ein ausreichender Wärmeschutz gegeben ist, sollte sich der Hausherr daher nur für eine Aluminiumhaustür entscheiden, die mit einer Isolierungsschicht ausgestattet ist.

 

2.) Haustüren aus Kunststoff können in Punkto Wärmeschutz durchaus überzeugen. Kunststoff weist gute Dämmeigenschaften auf und verhindert, dass die Wärme durch die Haustür entweicht. Die weiteren Pluspunkte von einer Haustür aus Kunststoff liegen darin, dass sie sehr pflegeleicht, nahezu wartungsfrei und im Vergleich zu Haustüren aus anderen Materialien verhältnismäßig kosten günstig ist. Allerdings ist Kunststoff dehnbar, was dazu führen kann, dass sich die Haustür im Laufe der Zeit verzieht. Aus diesem Grund sollte der Bauherr darauf achten, dass die Kunststoffhaustür mit einem umlaufenden Stahlkern ausgestattet ist, der ein mögliches Verziehen verhindert und gleichzeitig einen ausreichenden Schutz vor Einbrechern sicherstellt.

 

3.) Haustüren aus Holz sind schon seit jeher sehr beliebt und hierfür gibt es auch gute Gründe. So ist Holz nicht nur ein natürliches und langlebiges Material, sondern bringt von Haus aus sehr gute Dämmeigenschaften mit. Eine Haustür aus massivem Holz stellt somit einen absolut ausreichenden Wärmeschutz sicher. Ausgestattet mit einem Stahlkern ist ausgeschlossen, dass sich die hölzerne Haustür im Laufe der Zeit verzieht und gleichzeitig erhöht der Stahlkern die Sicherheit. Ein solider Einbruchschutz ist aber auch durch eine Kombination von Holz und Aluminium gegeben. Kleiner Minuspunkt von Haustüren aus Holz ist, dass diese deutlich pflegeintensiver sind als Haustüren aus Aluminium oder Kunststoff. So muss bei einer Haustür aus Holz regelmäßig ein Holzschutz aufgetragen werden, der die Tür vor Witterungseinflüssen schützt.

Unabhängig vom Material sorgt eine Dämmschicht aus Kunststoff, die die Türprofile voneinander trennt, für einen besseren Wärmeschutz. Eine solche Dämmschicht leitet keine Wärme und hat damit die Funktion eines Puffers zwischen dem Innen- und dem Außenbereich. Entscheidet sich der Bauherr für eine Haustür mit Glaselementen, sollte er darauf achten, dass es sich um hoch isolierendes Wärmeschutzglas handelt. Durch solches Glas ist der Wärmeschutz nämlich sichergestellt.