Wohnwagen restaurieren: So vermeiden Sie teure Überraschungen

Infos zu Wohnwagen restaurieren
Sie können einen alten Wohnwagen restaurieren und so wieder zu einem echten Schmuckstück machen.

Sie hätten gerne einen eigenen Wohnwagen, doch für einen Camper in gutem Zustand reicht Ihr Budget nicht aus? Ein Modell von der Stange kommt für Sie nicht in Frage? Vielleicht haben Sie auch schon sehr günstig einen alten Wohnwagen ergattert? Es kann viel Spaß machen, einen Wohnwagen zu restaurieren und so dem alten Schätzchen zu neuem Glanz zu verhelfen. Allerdings sollten Sie dieses Vorhaben sorgfältig und realistisch planen. Sonst kann es böse Überraschungen geben und Ihr Wohnwagen wird schnell zu einem Fass ohne Boden. Was Sie wissen sollten, wenn Sie einen Wohnwagen restaurieren möchten.

Mit dem eigenen Wohnwagen über die Straßen rollen und überall dort einen Stopp einlegen, wo es einem gut gefällt: Für viele klingt das nach Abenteuer, Freiheit und vor allem dem idealen Urlaub.

Andere schätzen die freundschaftliche Atmosphäre unter Campern und entscheiden sich für einen Dauer-Stellplatz. Wieder andere möchten einen Wohnwagen als Spielhaus für die Kinder, Gästezimmer oder Ausweichmöglichkeit im eigenen Garten aufstellen.

Die Ideen, wie ein Wohnwagen genutzt werden soll, können also verschieden sein. Doch ein Punkt bleibt gleich: Ein neuer, gut ausgestatteter Wohnwagen ist mitunter ganz schön teuer. Deshalb steht oft die Überlegung im Raum, kostengünstig ein älteres Modell zu kaufen und anschließend aufzuarbeiten.

Allerdings sollte dieses Projekt gut geplant sein. Sonst kann es mit Blick auf den Aufwand und die Kosten schnell ein böses Erwachen geben. Damit Ihnen das nicht passiert und Ihr Traum vom eigenen chicen Camper bald wahr wird, haben wir die fünf wichtigsten Punkte zum Projekt “Wohnwagen restaurieren” für Sie zusammengestellt.

1. Die grundsätzlichen Überlegungen vorab

Bevor Ihre Idee, einen Wohnwagen zu restaurieren, konkrete Formen annimmt und Sie tiefer in die Planung einsteigen, sollten Sie zuerst einmal ein paar grundsätzliche Überlegungen anstellen. Sie beziehen sich auf die geplante Nutzung und den Wohnwagen selbst.

Was will ich mich dem Wohnwagen machen?

Zunächst einmal müssen Sie für sich klären, was aus Ihrem Wohnwagen werden soll. Möchten Sie ihn als Spielhaus im Garten für Ihre Kinder nutzen, ist vor allem eine robuste Ausstattung wichtig. Sie sollten auf Materialien setzen, die unbedenklich sind. Außerdem sollten Sie eine Umgebung schaffen, in der die Kids spielen und toben können, ohne dass eine Verletzungsgefahr besteht.

Möchten Sie den Wohnwagen restaurieren, um ihn dann als Gästezimmer, Büro oder zusätzlichen Wohnraum zu nutzen, sind eine gute Dämmung und eine funktionierende Heizung wichtig. Sonst eignet er sich nur für die Sommermonate. Außerdem braucht der Wohnwagen eine solide Stromversorgung und eine Toilette mit Waschgelegenheit. Und Sie sollten einen Standort wählen, an dem das heimische Wlan-Netz funktioniert.

Die technischen Anforderungen an einen Wohnwagen als Spielhaus, Büro oder Gästezimmer sind geringer. Denn Sie werden den Wohnwagen nicht auf öffentlichen Straßen bewegen und meist auch nicht zulassen. Deshalb können Sie sich die Abnahme durch den TÜV sparen. Mit einer Ausnahme: Ist der Wohnwagen mit einer Gasanlage ausgestattet, die auch in Betrieb ist, muss eine Gasprüfung erfolgen.

Komplexer wird die Angelegenheit, wenn Sie mit Ihrem restaurierten Wohnwagen auf Reisen gehen wollen. Dann kommt es nicht nur auf eine schöne Optik und eine gemütliche Inneneinrichtung an. Vielmehr müssen Sie den Wohnwagen so restaurieren, dass er den technischen Anforderungen entspricht. Andernfalls nimmt der TÜV den Wohnwagen nicht ab und Sie können ihn nicht zulassen.

Wie sieht es mit dem Wohnwagen aus?

Egal, ob Sie noch auf der Suche nach einem Wohnwagen sind, bereits ein günstiges Schnäppchen ergattert haben oder irgendwo ein alter Camper steht, den Sie sogar kostenlos übernehmen könnten: Auch hier ist wieder wichtig, zu welchem Zweck Sie den Wohnwagen restaurieren wollen.

Dabei sollten Sie zuerst den Zustand realistisch einschätzen. Wie viel Arbeit werden Sie investieren müssen, um den Wohnwagen auf Vordermann zu bringen? Ist die Substanz so, dass eine Restaurierung überhaupt noch Sinn macht? Wenn Sie unsicher sind, dann bitten Sie einen Fachmann, einen Blick auf den Wohnwagen zu werfen.

Der nächste wichtige Punkt sind die Papiere. Optimal ist natürlich, wenn diese vorhanden sind. Denn in diesem Fall hat der Wohnwagen Bestandsschutz. Das heißt: Der Wohnwagen muss in erster Linie die technischen Anforderungen erfüllen, die zum Zeitpunkt der Erstzulassung maßgeblich waren. Den Wohnwagen nach der Restaurierung anzumelden, ist dadurch recht einfach.

Etwas aufwändiger wird es, wenn der Wohnwagen schon einmal zugelassen war, die Papiere aber verschollen sind. Denn in diesem Fall müssen Sie sich neue Papiere ausstellen lassen.

Eher ungünstig ist es, wenn es keine Papiere gibt und der Wohnwagen auch noch nie angemeldet war. Der Wohnwagen hat dann nämlich keinen Bestandsschutz. Folglich muss er die technischen Anforderungen erfüllen, die jetzt gelten. Beim TÜV steht in diesem Fall eine Vollabnahme an. Die Kosten, um den Wohnwagen technisch entsprechend nachzurüsten, sind aber oft sehr hoch. Deshalb sollten Sie gut überlegen, ob sich der Aufwand lohnt.

Ein kleiner Tipp am Rande: Mieten Sie sich zum Beispiel für ein Wochenende einen Wohnwagen. Vor allem wenn Sie noch nie einen Camping-Urlaub gemacht haben, können Sie so ausprobieren, ob das überhaupt etwas für Sie ist. Außerdem können Sie dann besser beurteilen, was Ihr Wohnwagen auch haben sollte und was Sie anders machen würden.

2. Der Ort und die Zeit, um den Wohnwagen zu restaurieren

Sind die Vorab-Überlegungen abgeschlossen, können Sie damit beginnen, die Restaurierung des Wohnwagens zu planen. An dieser Stelle spielen die Faktoren Ort und Zeit die entscheidende Rolle.

Wo werde ich den Wohnwagen restaurieren?

Bevor Sie sich voller Tatendrang in die Arbeit stürzen, sollte ein geeigneter Ort gefunden sein. Bedenken Sie, dass die Restaurierung mehrere Wochen oder sogar Monate dauern wird. In dieser Zeit brauchen Sie einen Platz, an dem der Wohnwagen nicht stört und an dem Sie gleichzeitig vernünftig arbeiten können.

Es macht wenig Sinn, wenn Sie den Wohnwagen auseinander nehmen und dann mit den ganzen Sachen umziehen müssen. Für die Restaurierung kommen grundsätzlich folgende Orte in Frage:

Garten oder Carport

Wenn nur kleinere Schönheitsreparaturen notwendig sind, können Sie den Wohnwagen im Garten oder Carport abstellen. So haben Sie den Wohnwagen direkt vor der Haustür und können jederzeit weitermachen. Außerdem entstehen keine zusätzlichen Mietkosten für einen Standplatz.

Allerdings muss das Wetter mitspielen. Und Sie werden Ihre Arbeitsgeräte vermutlich jedes Mal wegräumen müssen.

Garage

Sowohl kleinere als auch größere Arbeiten können Sie gut in der eigenen Garage durchführen. Der Wohnwagen steht überdacht und wenn Sie fertig sind, müssen Sie nur das Tor schließen. Die Arbeitsgeräte können Sie liegen lassen und beim nächsten Mal direkt weitermachen.

Allerdings kann es in der Garage ziemlich eng werden, was einige Arbeiten erschwert. Hinzu kommt, dass Ihr Auto in dieser Zeit einen anderen Parkplatz braucht. Bedenken sollten Sie außerdem, dass sich Ihre Familie und die Nachbarn gestört fühlen könnten, wenn die Garage zur lauten Dauerbaustelle wird.

Scheune oder Halle

Optimal ist eine leerstehende Scheune oder Halle. Hier haben Sie viel Platz und können unabhängig vom Wetter an Ihrem Wohnwagen arbeiten. Das Werkzeug können Sie nach getaner Arbeit liegen lassen. Weil die Lärmbelästigung in einer Scheune oder Halle kein Problem sein sollte, können Sie auch mal bis in die späten Abendstunden werkeln.

Allerdings müssen Sie die Kosten für die Miete einplanen. Ist die Scheune oder Halle weiter weg, wird es schwierig, wenn Ihnen spontan etwas einfällt, sie aber nur wenig Zeit haben. Außerdem kann es zum Problem werden, wenn es vor Ort keinen Strom- und/oder Wasseranschluss gibt.

Wann sollte ich mit den Restaurierungsarbeiten beginnen?

Der optimale Zeitpunkt, um mit der Restaurierung Ihres Wohnwagens zu beginnen, ist der Herbst. Und dafür gibt es vor allem zwei Gründe:

  • Im Herbst ist die klassische Reisesaison vorbei. Deshalb ist die Auswahl an gebrauchten Wohnwagen größer und die Preise sind günstiger. Zumal sich viele Verkäufer die Arbeit sparen möchten, ihren Wohnwagen winterfit zu machen und irgendwo unterzustellen, wenn sie ohnehin vorhaben, sich davon zu trennen.
  • Fangen Sie gegen Oktober oder November an, haben Sie bis zum Start der nächsten Saison im April oder Mai etwa ein halbes Jahr Zeit, um den Wohnwagen zu restaurieren. Ob das ausreicht, hängt natürlich vom Zustand des Wohnwagens und Ihrem Einsatz ab. Grundsätzlich besteht aber die Chance, dass Sie pünktlich zur Ferienzeit fertig sind.

Hinzu kommt, dass in der kalten Jahreszeit oft einfach mehr Zeit vorhanden ist. Gartenarbeiten stehen schließlich nicht an und es gibt kein warmes Sonnenscheinwetter, das zu Ausflügen oder zum Faulenzen verleitet. Die trüben Tage und langen, dunklen Abende können Sie also prima nutzen, um Ihren Wohnwagen zu restaurieren.

Wie lange wird es dauern, den Wohnwagen zu restaurieren?

Wie lange die Restaurierung dauern wird, hängt davon ab, wie umfangreich der Wohnwagen instand gesetzt werden muss und wie viel Zeit Sie investieren können. Grundsätzlich sollten Sie aber damit rechnen, dass Sie mehrere Wochen bis einige Monate brauchen werden.

Sind an Ihrem Wohnwagen in erster Linie optische Verschönerungen und nur kleinere Reparaturen notwendig, sollten die Arbeiten in den Wintermonaten gut zu schaffen sein. Sobald aber umfangreiche Maßnahmen an der Technik erforderlich sind, Sie also zum Beispiel das Fahrwerk, die Bremsen, die Elektrik oder die Gasversorgung aufarbeiten müssen, ist der Aufwand deutlich größer. Dann kann es gut sein, dass Ihnen ein Winter nicht ausreicht, um den Wohnwagen zu restaurieren.

Als grobe Faustregel gilt, dass Sie für eine grundlegende Restaurierung eines alten Wohnwagens zwischen 500 und 600 Arbeitsstunden einplanen sollten.

3. Die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten

Große Lust auf das Projekt “Wohnwagen restaurieren” und viel Spaß am Schrauben, Werkeln und Basteln sind natürlich schon mal die richtigen Voraussetzungen. Doch mindestens genauso wichtig ist eine realistische Einschätzung Ihrer handwerklichen Fähigkeiten und technischen Kenntnisse.

Insbesondere wenn Sie einen Reise-Wohnwagen planen, müssen die technischen Anforderungen für eine Zulassung erfüllt sein. Je nach Zustand des Wohnwagens kann das aber umfangreiche Arbeiten notwendig machen. Deshalb sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Wenn Sie weder ein versierter Heimwerker sind noch Erfahrung mit Wohnwagen haben, sollten Sie sich einen Wohnwagen mit gültigem TÜV und gültiger Gasprüfung aussuchen. Beschränken Sie sich auf optische und dekorative Arbeiten. Und keine Sorge: Auch so bleibt Ihnen noch genug Spielraum, um den Wohnwagen nach Ihrem Geschmack auf Vordermann zu bringen.
  • Sind Sie handwerklich nicht sehr geübt, haben aber Erfahrung mit Wohnwagen, sind Sie mit einem Gefährt gut bedient, das einen gültigen TÜV hat oder bei dem der TÜV eben erst abgelaufen ist. Wenn Sie den Wohnwagen restaurieren, sollten Sie sich hauptsächlich auf die Optik konzentrieren. Belassen Sie es ansonsten bei kleineren technischen Reparaturen.
  • Als erfahrener Heimwerker mit solidem Wissen und Wohnwagen-Erfahrung können Sie sich auch an einen Wohnwagen wagen, der stark renovierungsbedürftig ist. Das Fachwissen, das speziell für die Restaurierung eines Wohnwagens notwendig ist, können Sie sich nach und nach aneignen. Trotzdem sollten Sie natürlich wissen, wo Ihre Grenzen sind und wann es Zeit wird, einen Profi zu Rate zu ziehen.
Und: Sicherheitsrelevante Arbeiten und technische Veränderungen sind immer eine Sache für den Fachmann. Egal, wie fit Sie als Heimwerker sind. Denn zum einen ist Sicherheit das oberste Gebot. Und zum anderen wird der TÜV sonst nicht mitspielen.

4. Das Beschaffen von Ersatzteilen

Wenn Sie Ihren Wohnwagen restaurieren wollen, werden Sie früher oder später vermutlich in die Situation kommen, dass Sie Ersatzteile brauchen.

Wie die Chancen stehen, dass Sie recht schnell, ohne größere Schwierigkeiten und zu akzeptablen Preisen Ersatzteile finden, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören das Modell, das Herstellungsland und das Alter Ihres Wohnwagens.

Generell gilt: Je exotischer oder älter Ihr Wohnwagen ist, desto schwieriger kann sich die Suche nach Ersatzteilen gestalten.

Aber auch das Ersatzteil selbst spielt eine Rolle. Brauchen Sie ein Bauteil, das in vielen Wohnwagen verbaut ist und zu den typischen Verschleißteilen gehört, wird die Beschaffung meist gut funktionieren. Handelt es sich hingegen um ein Ersatzteil, das eher selten vorkommt oder sehr gefragt ist, werden Sie mehr Zeit und auch Geld investieren müssen.

Bevor Sie Ihre Suche starten, sollten Sie immer zuerst abklären, was genau Sie überhaupt brauchen. Wenn Sie gerade dabei sind, Ihren Wohnwagen zu restaurieren, macht es Sinn, sich auf die wirklich notwendigen Ersatzteile zu konzentrieren. Schließlich soll Ihr Wohnwagen ja fertig werden. Einen Vorrat an nützlichen Ersatzteilen, die Ihnen zufällig über den Weg laufen, können Sie sich später immer noch anlegen.

Bleibt aber die Frage, wo Sie denn nun Ersatzteile herbekommen. Bewährte Anlaufstellen sind folgende:

  • Plattformen und Foren im Internet, die sich mit Wohnwagen und deren Restaurierung beschäftigen
  • Zeitschriften und Magazine rund um Wohnwagen
  • Händler, die Wohnwagen und/oder Ersatzteile verkaufen
  • Autoverwerter – auch so mancher Wohnwagen mit brauchbaren Ersatzteilen landet auf dem Schrottplatz
  • Online-Auktionshäuser
  • soziale Medien
  • Campingplätze sowie Wohnwagen-Treffen und -Clubs; vielleicht hat der eine oder andere Wohnwagen-Besitzer Teile gesammelt, die er abgeben kann, oder zumindest einen guten Tipp parat
  • Handwerksbetriebe, die das benötigte Teil als Einzelanfertigung nachbauen
Ein Tipp: Bewahren Sie das kaputte Teil auf. So können Sie vor dem Einbau prüfen, ob das neue Teil überhaupt passen wird.

5. Die Kosten für das Restaurieren vom Wohnwagen

Pauschal lässt sich nicht beziffern, wie teuer es wird, einen Wohnwagen zu restaurieren. Denn die Kosten hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie groß ist der Wohnwagen und wie aufwändig ist er aufgebaut?
  • Wie viele Jahre hat der Wohnwagen auf dem Buckel und welche Materialien wurden verarbeitet?
  • Ist der Wohnwagen weit verbreitet? Oder ist er ein echter Exot, bei dem auch die Ersatzteile rar und teuer sind?
  • Ist der Wohnwagen in einem ganz passablen Allgemeinzustand? Oder stand er in den letzten Jahren vergessen irgendwo herum und muss nun aufwändig instand gesetzt werden?
  • Wie aufwändig möchten Sie den Wohnwagen restaurieren? Reicht es Ihnen, wenn der Wohnwagen durch den TÜV kommt und für Reisen genutzt werden kann? Oder wollen Sie eine echte Luxusausstattung? Ist es ein Oldtimer, den Sie als solchen mit Werterhalt restaurieren wollen?
  • Welche Arbeiten können Sie selbst machen und in welchem Umfang müssen Sie professionelle Dienstleister beauftragen?
  • Können Sie den Wohnwagen vor Ort abstellen oder müssen Sie für die Restaurierung einen Standplatz anmieten?

Bevor Sie das Projekt „Wohnwagen restaurieren“ in Angriff nehmen, sollten Sie die voraussichtlichen Kosten durchrechnen.

Erstellen Sie sich dafür zuerst eine Liste mit allen Arbeiten, die für die Restaurierung notwendig sind. Mithilfe dieser Arbeitsliste können Sie dann zum einen aufschreiben, welche Materialien, Ersatzteile und Werkzeuge Sie brauchen. Zum anderen können Sie planen, wie lange die einzelnen Arbeiten dauern werden. Kalkulieren Sie hier aber lieber großzügig. Denn es können immer mal wieder unerwartete Arbeiten dazukommen.

Anhand der Materialliste und des Zeitplans können Sie nun ausrechnen, wie viel es Sie kosten wird, den Wohnwagen zu restaurieren. Vergessen Sie dabei auch die Arbeiten nicht, die Sie nicht selbst durchführen können.

Und: Nehmen Sie sich genug Zeit für die Planung. Je sorgfältiger und genauer Sie planen, desto weniger müssen Sie später böse und teure Überraschungen fürchten. Wir wünschen gutes Gelingen!